Spravato®RegistergeprüftModell benannter Zentren

Psychiatrische Dienste Aargau (PDAG)

Windisch, Schweiz

Behandlung & Zugang

  • Angebotene BehandlungenEsketamin-Nasenspray (Spravato®)
  • ZugangswegDurch ein nationales Programm übernommen
  • Kosten & Übernahme (Registerstatus)Vergütung durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP/AOS) gemäss SL-Limitatio
  • ErstattungLimitatio der BAG-Spezialitätenliste: kantonaler psychiatrischer Leistungsauftrag erforderlich; Liste gültig 2025-10-01 bis 2028-09-30 So funktioniert die Erstattung in Europa →
  • Telefon+41 56 462 21 11
  • Websitehttps://www.pdag.ch

Über diesen Anbieter

Die Psychiatrische Dienste Aargau AG (PDAG), die öffentliche psychiatrische Institution des Kantons Aargau mit Hauptsitz an der Koenigsfelderstrasse 1 in Windisch, veröffentlicht eine eigene Seite zur Esketamin-Behandlung. Das Nasenspray bei therapieresistenter Depression wird - ambulant und stationär - von der Einheit Interventionelle Psychiatrie im Gebäude O.11 auf dem Campus Koenigsfelden in Windisch angeboten, neben Elektrokonvulsionstherapie (EKT) und repetitiver transkranieller Magnetstimulation (rTMS). Die Patientinnen und Patienten wenden das Spray unter ärztlicher Aufsicht selbst an und bleiben mindestens zwei Stunden unter Überwachung; die Kosten übernimmt die obligatorische Krankenversicherung, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Leistungen & Programme

  • Esketamin-Nasenspray-Behandlung bei therapieresistenter Depression, ambulant und stationär, für Erwachsene von 18-64 und 65+
  • Einheit Interventionelle Psychiatrie (Gebäude O.11, Hauptcampus Windisch): Esketamin, Elektrokonvulsionstherapie (EKT) und repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS)
  • Selbstanwendung des Sprays unter ärztlicher Aufsicht mit mindestens zwei Stunden medizinischer Überwachung nach jeder Dosis
  • Dosierung gemäss PDAG: zweimal wöchentlich in den ersten vier Wochen, danach wöchentlich oder alle zwei Wochen, kombiniert mit einem oralen Antidepressivum
  • Direkter Kontakt zur Einheit: +41 56 462 21 53, interventionelle.psychiatrie@pdag.ch (Leitung: Dr. med. Matthias Hilpert)

Häufige Fragen

Wer zahlt die Esketamin-Behandlung an der PDAG?

Die PDAG geben an, dass die Kosten von der obligatorischen Krankenversicherung (OKP) übernommen werden, sofern die Voraussetzungen für den Einsatz des Esketamin-Sprays erfüllt sind. Es gilt die Schweizer Limitatio: Erwachsene 18–74, mindestens zwei adäquate Antidepressiva-Versuche plus ein Augmentationsversuch ohne ausreichendes Ansprechen, CGI-S von 5 oder höher, vorgängige Kostengutsprache und maximal 10 Monate.

Wie sieht eine Behandlungssitzung an der PDAG aus?

Sie verabreichen sich das Nasenspray unter ärztlicher Aufsicht in der Einheit für Interventionelle Psychiatrie in Windisch selbst. Weil Sedierung, Dissoziation oder erhöhter Blutdruck auftreten können, werden Sie vor der Entlassung mindestens zwei Stunden medizinisch überwacht. Die PDAG bitten, zwei Stunden vor der Dosis nichts zu essen und 30 Minuten vorher nichts zu trinken.

Wie oft wird Esketamin verabreicht?

Laut PDAG wird Esketamin in den ersten vier Behandlungswochen zweimal wöchentlich verabreicht, danach einmal wöchentlich oder alle zwei Wochen, immer in Kombination mit einem oralen Antidepressivum.

Alternativen im Blick? Eines der BAG-bezeichneten Spravato-Zentren; siehe den Länderleitfaden und das PAT-Programm zur beschränkten medizinischen Anwendung.

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Was Sie vor der Anfrage bereitlegen sollten

  • Eine Überweisung oder die Kontaktdaten Ihrer behandelnden Ärztin / Ihres Arztes
  • Eine Liste der bisher versuchten Medikamente (Name, Dosis, Dauer)
  • Eine kurze Diagnosezusammenfassung oder Arztbriefe

Esketamin-Programme verlangen in der Regel eine dokumentierte Vorgeschichte der Antidepressiva-Behandlung.

Senden Sie Unterlagen direkt an den Anbieter, sobald er antwortet. Wir bitten Sie nie, medizinische Unterlagen bei uns hochzuladen.